Neuregelung für e-Scooter (Elektro-Tretroller)

E-Scooter. Wie schnell darf man fahren? Wie alt muss man sein?

Nach dem Gesetzesentwurf dürfen Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 bis weniger als 12 km/Std. zufolge auf Fuß- und Radwegen, Gehwegen und in Fußgängerzonen bewegt werden.

Auf reinen Radwegen darf ausgewichen werden, sollte keines dieser Wege vorhanden sein. Sollte auch dieser nicht vorhanden sein, so darf man die Fahrbahn nehmen. Dies gilt natürlich nur innerorts! Außerorts sind diese langsamen Elektro-Scooter nicht erlaubt!

Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 bis 20 km/Std. dürfen inner- und außerorts nur auf Radwegen und Radfahrstreifen fahren. Sollten diese nicht vorhanden sein, so kann man die Fahrbahn nutzen.

Auch dürfen diese schnelleren Elektro-Roller in verkehrsberuhigten Bereichen wie z.B. in Fußgängerzonen eingesetzt werden. In verkehrsberuhigten Bereichen dürfen sowohl die langsamen als auch die schnelleren Fahrzeuge die Fahrbahn verwenden.

Die Elektro-Roller müssen versichert sein. Pflicht ist eine Haftpflichtversicherung! Es muss eine kleine Versicherungsplakette am Fahrzeug angebracht werden. Für E-Scooter wird keine Fahrerlaubnis bzw. Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich werden.

Für Fahrzeuge bis weniger als 12 km/Std. beträgt das Mindestalter 12 Jahre. Für E-Roller mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 12 bis 20 km/Std. soll es bei 14 Jahren liegen.

Das Münchner Unternehmen e-mobileWorld stellte bereits zwei Elektro-Roller vor, die über eine Straßenzulassung verfügen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und laufen nicht Gefahr, ein ordentliches Bußgeld und einen Punkt in Flensburg zu kassieren.

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