E-Scooter Test 2020

Wir haben 5 E-Scooter mit Straßenzulassung für Sie getestet (2020)

Der große E-Scooter Test 2020. Als erstes möchten wir darauf hinweisen, dass wir unsere Meinung zu den Produkten mitteilen und insofern eine subjektive Bewertung abgeben. Lassen Sie uns mit dem Test starten und herausfinden, welcher Scooter uns am besten gefallen hat.

Warum gibt es so große Preisunterschiede bei den E-Scootern?

Wir haben von einem Moovi (655,18 € Stand 13.05.2020) bis hin zu einem Metz Moover (1998,00€ Stand 13.05.2020) getestet. Hier ist ganz klar zu sagen – Der Preisunterschied hat auch seinen Sinn. Es fängt bereits bei der Verarbeitung an – Der Hauptgrund für die Preisunterschiede sind aber vor allem die Motorleistung und Reichweite. Vor allem die Reichweite schwankt sehr und weicht von den Herstellerangaben ab. Auch das Wetter (Temperatur) hat einen großen Einfluss auf die Reichweite. Ein weiterer, großer Faktor ist die Leistung des Motors – denn: Wenn Sie mit einem “günstigeren” Modell eine leichte Steigung herauffahren wollen, tun sich manche Modelle schon sehr schwer – und es war für uns sehr frustrierend, ein “Berg” mit 10 km/h hochzuschleichen. Daher ist beim Kauf wichtig, auf die Motorleistung zu achten und außerdem zu prüfen, was für ein Akku verbaut ist.

SXT Buddy V2 ekfv – ein echter Hingucker – aber hält er sein Versprechen?

Die SXT Modelle liegen generell im preislichen Mittelfeld beziehungsweise kratzen am hochpreisigen Segment. Dies merkt man aber auch. Der Buddy V2 efkv wurde auf Basis des nicht Straßen zugelassenen Buddy V2 konzipiert – somit war “das Äußere” schon vorhanden. Durch sein schickes Design und die hochwertige Verarbeitung hat er uns durchaus sehr gut gefallen – Die Griffe und das rutschfeste Trittbrett geben Sicherheit und erleichtern den Fahrspaß ungemein. Gerade, wenn man mit nassen Schuhen auf den Scooter tritt, ist es schon sehr angenehm, auf einer Art “Schmirgelpapier” zu stehen.

Das Desgin des Buddy V2 ekfv ist stylisch und macht einen sehr hochwertigen Eindruck – egal, ob in schwarz oder weiß – ein echter Hingucker.

Jetzt aber zur Technik

Die Bremsen:

Die Trommelbremsen vorne und hinten lassen den Buddy V2 angenehm dosierbar bremsen – Sie kennen die Fahrradbremsen? Genau so ist es beim Buddy V2 auch.

Die Reifen:

Tatsächlich werden beim Buddy V2 ekfv 8,5 Zoll Luftreifen und keine Vollgummireifen verbaut. Vorteilhaft ist, dass durch die entsprechende Größe kleine “Kanten” angenehm überrollt werden (zum Beispiel bei abgesenkten Bordsteinkanten). Ebenso federn die Luftreifen im “Gelände” beziehungsweise auf Schotterwegen zusätzlich mit.

Die Reichweite:

Das wohl am meisten diskutierte Thema bei Autos ist der Spritverbracht – Stimmt dieser wirklich? Wir haben den mit ca. 40 km angegeben Buddy  getestet und sind bei ca. 33 km stehen geblieben – das kann aber natürlich auch an der Temperatur und am Weg (leichte Steigungen) liegen. Alles in allem kommt man mit dieser Distanz doch sehr schöne Strecken weit, wie zum Beispiel zur Arbeit – gerne sogar ohne wieder aufzuladen –  hin und zurück.

Wie komfortabel ist der Buddy?

Klappbar, tragbar und super fahrbar – was will man mehr? Das einzige Manko ist wie immer der Preis – mit einem Listenpreis von 1349 € (aktuell auf e-mobileWorld für 998,26 € Stand 13.05.2020) ist der E-Scooter nichts für den leichten Geldbeutel – dafür ist aber klar zu sagen, man hat einfach länger was von ihm und vor Dingen: Er macht einfach Spaß. Perfekt für den Weg ins Büro oder wenn man mal einen Ausflug mit dem Auto machen will: Der Buddy V2 passt problemlos in die meisten Kofferräume.

Der Metz Moover – Der teuerste im Test

Der Metz Moover besticht durch seine schicke Optik, aber vor allem durch Qualität – daher auch der Preis von 1998 € (Stand 13.05.2020). Leider hat der Metz Moover “nur” eine Recihweite von knappen 25 km laut Hersteller, was in etwa hinkommt. Der Moover überzeugt hier überwiegend mit der hochwertigen Verarbeitung, das breite Trittbrett, die großen Reifen sowie die Scheibenbremsen vorne und hinten.

Die Technik des Moover

Die Bremsen:

Mit 2 Scheibenbremsen – vorne und hinten – ausgestattet stellt die sichere und vor allem schnelle Bremsung kein Problem da. Durch die Bremsgriffe, wie man sie beim Fahrrad kennt, lässt sich der Bremsdruck auch entsprechend angenehm dosieren.

Die Reifen:

Die Luftreifen des Moover machen wie beim SXT Buddy V2 einen richtig großen Unterschied. Durch die Größe der Reifen sind kleinere Kanten oder vermeindliche Hindernisse schnell überwunden und man kann sich mehr auf den Fahrspaß konzentrieren. Ebenso werden kleine Stöße durch die Reifen absorbiert – natürlich ist der Moover kein Offroadfahrzeug – aber kann dort doch auch mal eingesetzt werden.

Die Reichweite:

Mit knappen 25 km Reichweite (Herstellerangabe) finden wir den Moover etwas zu “schwach”. Da der Preis relativ hoch ist, erwarten wir eine etwas höhere Reichweite – aber natürlich sind 20 km bereits für viele mehr als nur ausreichend.

Wie komfortabel ist der Metz Moover?

Beim Komfort sticht der Moover sehr heraus. Die großen Reifen, die hochwertige Verarbeitung und das leichte Handling machen den Moover zu einem richtigen Spaßmobil. Natürlich ist er mit knappen 16 Kilo nicht der leichteste – durch seine Klappfunktion handlich und gut. Gerade einmal 100 x 47 cm misst der Moover im geklappten Zustand.

Moover ist Made in Germany

Mit einem Metz Moover ist man tatsächlich “Made in Germany”. Das müssen wir sagen, finden wir super – denn ein Qualitätsprodukt zu kaufen, welches auch noch die heimische Wirtschaft fördert und nicht über den ganzen Globus verschickt wurde, können wir nur loben.

Moover mit Gepäck:

Der Moover hat als einer der wenigen E-Scooter auch einen Gepäckträger – es gibt sogar eine Box!

Der Moovi – Unser günstigster:

Moovi StVO e-scooter von vorne

Mit gerade einmal 655,18 € (Stand 13.05.2020) ist der Moover der günstigste E-Scooter im Test 2020. Aber lohnt der geringe Preis? Vom Fahrspaß auf gerader und ebener Strecke überzeugt der Moovi.

Die Technik des Moovi

Die Reichweite:

Bereits bei der Reichweite merkt man den geringeren Preis – der Moovi hat nur einen 5,3 Ah Akku verbaut – Im Vergleich der SXT Buddy V2 einen 10,7 Ah Akku. Die Laufleistung von 25 km (Herstellerangabe) konnten wir leider nicht schaffen – bei uns war nach bereits 13 km der Saft leer – natürlich ist auch hier die Temperatur, Fahrstil und das Gewicht ein größerer Faktor.

Die Reifen:

Im Alltag auf ebener Strecke macht der Moovi richtig Spaß – die aber eher kleinen (5,7 Zoll) Vollgummireifen machen Bordsteinkanten zu einer echten Hürde – hier muss man schon achtsam sein, dass man nicht vorne über den Lenker fliegt – Zudem ist durch die Vollgummireifen keine wirkliche Federung gegeben.

Wie komfortabel ist der Moovi?

Der Moovi ist einer der kleinen E-Scooter – daher super handlich und vor allem leicht zu transportieren – sei es unter dem Schreibtisch oder in der Bahn – alles kein Problem. Wie bereits angesprochen, ist der Moovi vom Fahrkomfort auf ebenen Straßen gut. Sobald es aber etwas uneben wird, muss man achtsam sein.

Fazit:

Der Moovi hat natürlich ein paar – preisbedingte – Einschränkungen. Möchte man sich aber einen günstigen E-Scooter kaufen, kann man durchaus über den Moovi nachdenken.

Der SXT MAX ekfv

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Der SXT MAX ekfv im Test. Durch die sehr bekannte “Verleihscooterform” ist der SXT MAx bereits bei vielen bekannt. Das bringt auch die robuste Art des SXT MAx mit sich – Da gerade im Verleihservice die Scooter sehr grob genutzt werden, muss natürlich die Hülle entsprechend robust sein. Dadurch ergibt sich aber auch ein leider recht hohes Gewicht von knappen 23 Kilo (Buddy V2 im Vergleich 13,7 Kilo)

Die Reifen:

Der SXT MAX verfügt über 10 Zoll Vollgummireifen – Diese sind natürlich sehr robust, geben aber kaum eine Federung wieder. Bei einer Fahrt auf ebenem Untergrund ist das aber kein Problem; lediglich, wenn man auf einem Schotterweg unterwegs ist, macht es sich bemerkbar. Die Größe der Reifen lässt aber dennoch eine Fahrt über Kanten zu – auch wenn man etwas aufpassen muss.

Die Reichweite:

Der Akku mit 12,8 Ah Akkukapazität lässt laut Hersteller eine Strecke von knappen 40 km zu. Wir haben hier 35 km geschafft – sehr respektabel. Auch hier wichtig zu beachten: Die Temperatur und die Zuladung sind entscheidend!

Wie komfortabel ist der Metz Moover?

Durch das doch recht hohe Gewicht des SXT MAX ist der Tragekomfort im geklappten Zustand doch nichts für einen dünnen Arm. Dennoch ist der Scooter sehr praktisch: Er kann auch im Kofferraum transportiert werden (zwar nicht in allen Autos, aber in fast allen).

Der SXT light Plus – ekfv

Der Sxt light Plus V ekfv – Der, der alles kann? Der schicke und vor alllem wendige E-Scooter besticht nicht nur durch sein schickes Desgin, sondern überzeugt auch in Punkto Qualität und Leistung.

Die Reifen:

Zwar hat der light Plus V ekfv auch Gummireifen – aber hier machen sie richtig Sinn. Warum? Da die Gummireifen robuster und langlebiger sind, sind Sie natürlich vorteilhaft. Dank der verbauten Stoßdämpfer vorne und hinten ist der Fahrkomfort sogar noch besser als bei Luftreifen, da die Stöße direkt über die Federung “geschluckt” werden – natürlich auch nicht komplett absorbiert. Aber der Komfort ist deutlich angenehmer.

Die Reichweite:

Mit angegeben 40 km (Akkukapazität von 10,5 Ah) schaffte der Light Plus V in unserem Test sagenhafte 37 km – im Normalbetrieb würden wir aber auch von knappen 32 km ausgehen. Auch hier spielt die Temperatur und Zuladung eine große Rolle. Nichts desto trotz sind die Wege zur U-Bahn oder zur Arbeit für viele in der Stadt ein absoluter Genuss. Und auf dem Land macht der abendliche Ausflug in die Natur um so mehr Spaß.

Wie komfortabel ist der light Plus V ekfv?

Durch das leichte Gewicht von nur 11,2 Kilo und der Klappfunktion, die am Hinterrad einhakt, lässt sich der Scooter von so gut wie jedem tragen und komfortabel verstauen. Ebenso ist der Lenker variabel einstellbar – je nach Körpergröße.

E-Scooter Test 2020 Fazit:

Man muss nicht gleich 2.000 € für einen E-Scooter ausgeben – 1.000 € sollten es aber schon sein – denn, ob man jetzt 650 oder 900€ ausgibt, sollte nicht zur Debatte stehen, da man durch das Mehrgeld auch mehr Leistung und vor allem Fahrspaß erhält. Natürlich ist der Moovi mit knappen 650€ für jeden, der nicht ganz so viel ausgeben möchte, eine Alternative wert. Unser persönlicher Gewinner ist aber SXT light Plus V oder – wer es noch stylischer haben möchte – der Buddy V2 ekfv. Diese zwei Scooter sind beide um die 1.000€ zu haben. Also worauf warten Sie noch?

Sie haben noch Fragen? Dann schreiben Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen uns an und wir helfen Ihnen gerne weiter.

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